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Interview mit Hauke Thun

PMFF-Geschäftsführer Hauke Thun:

»WER DIE HITZE NICHT VERTRÄGT, SOLLTE DIE KÜCHE MEIDEN«

In mehr als 15 Jahren hat Hauke Thun schon viele scheinbar ausweglose Projekte begleitet und erfolgreich abgeschlossen. Ein Grund, weshalb er 2003 PM Firefighters gründete war, Unternehmer für Unternehmen zu werden. Hier beantwortet Hauke Thun ein paar wichtige Fragen zu den PM Firefighters.

Was erwartet einen Kunden, wenn er die PM Firefighters kennen lernt?

»Wenn einer meiner Kollegen oder ich zum Erstgespräch in ein Unternehmen geladen sind, erwartet die Kunden kein Vertriebsgespräch. Vielmehr geht es darum, zu erfahren, wie man zusammen arbeiten kann. Dabei geht es oftmals darum, genauer darzulegen, was wir genau tun und auch, was wir nicht tun. Durch diese Art von Austausch kommt man sich näher und kann abschätzen, ob und in welcher Konstellation man zusammenarbeiten kann. Denn, wer unsere Sichtweisen versteht, weiß auch, was ihn erwartet, wenn er mit uns arbeitet.«

Welche Erwartungen erfüllt PMFF nicht?

»Oft  wird unsere Tätigkeit als ‚beratend’ eingestuft. Das ist sie ganz gewiss nicht. Berater und klassische strategische Consultants kommen ins Haus, analysieren, ziehen ihre Schlüsse und arbeiten Vorschläge aus, die andere dann umsetzen müssen. Hier kommen die PM Firefighters zum Einsatz. Wir sind dafür da, Projekte zum Erfolg zu führen.«

Was zeichnet die PM Firefighters aus?

»Ein echtes Differenzierungsmerkmal ist ganz gewiss das aktive Projektmanagement. Wenn uns Kunden einsetzen, dann erhalten wir das Mandat, ein Projekt durchzuführen. Mit allem, was dazu gehört. Das bedeutet, wir übernehmen die Verantwortung, wir treiben die Dinge voran und schaffen Klarheit. Die Frage ist: Was führt zum Projekterfolg? Klare Entscheidungen, klare Vorgaben und wirkliche Verbindlichkeit. Das ist eine saubere Basis, auf der meine Mitarbeiter und ich arbeiten. Der Projekterfolg ist das Ziel.«

Firefighting - eine schöne Analogie. Was verstehen Sie darunter?

»Das Sinnbild der Feuerwehrleute, die sich angstlos in das Feuer begeben, um zu retten, hat mich seit jeher angesprochen. Wir werden oft gerufen, wenn es bei Projekten brenzlig wird. Wie es dazu kam, ist eigentlich zweitrangig, denn wir schauen nach vorn und versuchen mit der aktuellen Situation umzugehen. Mit unseren Werkzeugen und Vorgehensweisen versuchen wir so schnell wie möglich zu einer treffenden Analyse der Situation zu kommen. Und dann legen wir los. Und ähnlich wie die Feuerwehrleute sind wir uns nicht zu fein dazu, durch das Feuer zu gehen. Denn, wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen.«

Wie gehen Sie bei solch brenzligen Projekten vor?

»Die Voraussetzung für ein Firefighting-Projekt ist der gemeinsame Wille, das Projekt zum Erfolg zu führen. Und eine offene Kommunikation. Wir sind in einem Projekt stets Macher, Moderator und Vermittler. Oft müssen wir Dinge explizit ansprechen. Damit machen wir uns nicht immer beliebt, weil das eben auch unbequem sein kann. Aber Verbindlichkeit, Geradlinigkeit und Transparenz - das ist unsere Maxime. Und wenn wir mit unseren Kunden ein gemeinsames Verständnis haben und ein Mandat, Entscheidungen zu treffen, dann wird das Projekt auch gestemmt.«

Was bringt denn so ein PM Firefighter mit?

»Gute Vorbildung, Ausbildung und fachliche Grundlagen sind bei uns Pflicht. Unsere Mitarbeiter haben Erfahrungen in den unterschiedlichsten Branchen gesammelt. Was sie verbindet, ist das Vorgehen nach Standards unterschiedlicher Projektmanagement-Schulen. Wir arbeiten nach den Grundlagen des  Project Management Institutes (PMI®) oder der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM), beziehungsweise der International Project Management Association (IPMA). Alle unsere Mitarbeiter müssen nach einem dieser Standards zertifiziert sein. So ist gewährleistet, dass sie die gleiche Sprache sprechen und auf dem gleichen Wissenstand aufsetzen. Das ermöglicht den Kollegen, bei Ausfällen durch Krankheit oder andere Gründe das Projekt mit diesen Standards weiter zu führen.«

Was zeichnet Ihre Mitarbeiter aus?

»Sie arbeiten mit den richtigen Werkzeugen, sie sind integer, sie sind mutig und sie stehen für ihr Handeln gerade. Was die PM Firefighters verbindet: sie setzen Projektmanagement mit Unternehmertum gleich. Sie sind treibend und impulsgebend.«

Gibt es so etwas wie eine PMFF Vision?

»Wir würden gern das Projektmanagement für die Olympischen Spiele 20xx machen (schmunzelt). Ganz im Ernst: noch sind wir ein kleines, überschaubares Team. Aber wir wachsen und schon jetzt managen wir große, komplexe und höchst anspruchsvolle Projekte. Das soll sich in Zukunft noch weiter entwickeln. Wir wollen wachsen und auch unsere Aufgaben sollen noch herausfordernder werden. Und so wie wir heute auftreten, sind wir auf dem besten Weg dahin.«

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